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Video: #DefendAfrin // Spontan-Demonstration gegen die Bombardierung Afrins

Spontan-Demonstration gegen die Bombardierung Afrins

Am späten Abend des 14. März fand in Berlin eine Spontan-Demonstration gegen die andauernden Angriffe des türkischen Militärs in der nordsyrischen Region Afrin statt.

Demonstriert wurde insbesondere gegen die an diesem Tag begonnene Bombardierung von Afrin-Stadt, der schon zahlreiche Zivilist*innen zum Opfer fielen. Trotz der kurzfristigen Mobilisierung versammelten sich ab 22 Uhr bis zu 80 Menschen am Brandenburger Tor. Die Demo startete ca. 23.30 Uhr und zog über Unter den Linden zur Weltzeituhr am Alexanderplatz, wo sie gegen 1 Uhr beendet wurde.
Auf der Demonstration wurde in Redebeiträgen und Sprechchören die Mitverantwortung Deutschlands an dem Angriffskrieg der Türkei durch Waffenlieferungen an das Erdoğan-Regime thematisiert. Es wurden ein Ende der Militäroffensive und der Abzug aller Besatzungstruppen gefordert.

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Video zur „Frieden für Afrin“-Demo am 03.03.2018 in Berlin

ENGLISH VERSION BELOW
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Am 03.03.2018 demonstrierten in Berlin etwa 20.000 Menschen gegen die türkische Invasion in der autonomen kurdischen Region Afrin (kurd. Efrîn) in Nordsyrien. Auf der Demo wurden insbesondere deutsche Waffenlieferungen an das türkische Regime und die Untätigkeit der Weltgemeinschaft gegenüber dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei thematisiert.

Afrin ist eine von drei autonomen kurdischen Regionen im Norden Syriens, in denen in den letzten Jahren eine basisdemokratische Gesellschaftsform nach dem Modell des „Demokratischen Konföderalismus“ aufgebaut werden konnte.

Die Etablierung einer freiheitlichen und basisdemokratischen Gesellschaft in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze sieht der türkische Staatspräsident Erdoğan als Bedrohung – ist sie doch ein Gegenentwurf zu dem autoritären Regime, das er in der Türkei unter seiner Führung errichtet. Am 20. Januar startete die Türkei daher eine zynisch als „Operation Olivenzweig“ bezeichnete Militäroffensive in Nordsyrien.

Bisher fielen den türkischen Angriffen schon über 200 Zivilist*innen zum Opfer.

Um auf die Situation in Afrin aufmerksam zu machen und ein Handeln der Politik gegen das völkerrechtswidrige Vorgehen des NATO-Mitglieds Türkei zu fordern, wurde bundesweit zu einer Großdemonstration in Berlin am 03.03.2018 mobilisiert. Zu der Demo riefen zahlreiche kurdische und linke Gruppen und Parteien auf.

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Nicht die „Zeit zu schweigen“, es ist die Zeit des Widerstands

Dieser Text wurde zuerst als Gastbeitrag im re:volt magazin veröffentlicht.

Demo-Schutz am 03.02.2018 in Genua // © Left Report

Im Januar 2018 greifen Nazis in Genua eine Gruppe Antifaschist*innen an. Ein Antifaschist wird dabei niedergestochen. Er muss mit einer schweren Verletzung am Rücken im Krankenhaus behandelt werden, überlebt den Angriff jedoch. Die AngreiferInnen können dem neuen „CasaPound“ zugeordnet werden. Ein breites antifaschistisches Bündnis hatte schon vorher zu einer Demonstration gegen die Nazi-Zentren, gegen Rassismus und faschistische Tendenzen mobilisiert und erhält nun in Folge des Angriffs internationale Unterstützung. Auch das Medienkollektiv, Left Report, entschied sich, nach Genua zu fahren und von der Demonstration zu berichten.

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UNE VIE DE LUTTE – DER KAMPF GEHT WEITER

Nun ist es endlich soweit: nach zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland steht der Dokumentar-Film „UNE VIE DE LUTTE – Der Kampf geht weiter“ im Internet frei zur Verfügung. Ihr könnt den Film auf YouTube anschauen. Für Veranstaltungen steht der Film aber auch zum Download bereit. Es gibt die *.Mp4-Datei mit dazugehörigen Untertitteln zum Download, wer jedoch (für manche Kinos notwendig) eine BluRay haben möchte, kann sich auch ein fertiges Image runterladen und brennen.




Über das Projekt:

Als am 05. Juni 2013 der antifaschistische Aktivist Clément Méric mit zwei weiteren Freunden mitten in der Pariser Innenstadt von 3 Neonazis angegriffen und ermordet wurde, sorgte dies kurzzeitig für einen Aufschrei über rechte Gewalt im Land.

Die Tat und Clément bleiben unvergessen.

Vor dem Kontext einer erstarkenden parlamentarischen Rechten, wie die Partei “Front National” sowie eines gesellschaftlichen Rechtsrucks in Frankreich und Europa, versucht der Film den Mord im Bewusstsein zu halten und die Tathergänge zu rekonstruieren. Die Bedrohung von rechts wird dabei skizziert und ein Einblick in die aktuellen antifaschistischen Kämpfe gegeben.

Die Dokumentation ist von den North East Antifascists, Left Report und Unterstützer*innen gemeinsam entwickelt und gedreht worden. Zur Entstehung haben Freund*innen der “Action Antifasciste Paris-Banlieue”, “Quartiers Libres”, “La Horde”, Anhänger*innen des Fußballclubs Ménilmontant FC, Bernard Schmid sowie viele weitere Aktive beigetragen.

Laufzeit: 00:31 – D 2015

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