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Junge Welt: »Dieser Protest ist nur mit breiter Solidarität möglich«

Clément-Demo 2016

»Dieser Protest ist nur mit breiter Solidarität möglich«

Filmprojekt: Von Kämpfen in Frankreich können Aktivisten viel lernen, etwa Verankerung in Betrieben. Gespräch mit Christian Schwartz

Interview: Claudia Wrobel

Sie haben Dokumentarfilme über antifaschistische Gruppen in Frankreich gedreht, nun machen Sie sich wieder auf den Weg ins Nachbarland.

Worum geht es in Ihren Projekten?

Zusammen mit dem Medienkollektiv »Left Report« porträtieren wir antifaschistische, antirassistische und soziale Bewegungen. Erst mal geht es darum darzustellen, was die überhaupt machen, aber in einem zweiten Schritt auch darum, was wir von den Erfahrungen in anderen Ländern lernen können. Seit etwa eineinhalb Jahren waren wir dafür viel in Frankreich unterwegs, weil uns die Ursachen des dortigen Rechtsrucks interessieren. Mittlerweile hat sich der »Front National« als drittstärkste Kraft etabliert. Das ist ein Sinnbild für die Entwicklungen in vielen Ländern Europas.

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CALL 4 DONATIONS | AFA-Film Project

Deutsch | English | Français

Bank:
Berliner VVN-BdA e.V.
IBAN:
DE90100500000013302663
BIC: BELADEBE
Verwendungszweck:
NEA-Filmprojekt

Crowdfunding: www.leetchi.com/c/projekt-von-left-report


Info-Stuff & Flyer (Deutsch)

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Soli-Party für linke Medienarbeit & AFA-Filmprojekt

28.05.2016 | Lauschangriff
22Uhr | Berlin
Punk, Ska, 80er, 90er & Trash
and special guests…
FB-Event: facebook.com/events/1074665565923503

Seit wir letztes Jahr die ‪‎Dokumentation‬Une vie de lutte – der Kampf geht weiter“ veröffentlicht haben, hat sich die politische Lage in Frankreich weiter verschärft.

Die ‪‎Anschläge‬ vom Januar und November 2015 waren der Regierung ein willkommener Anlass, den Polizei- und Sicherheitsapparat massiv auszubauen und zahlreiche ‪‎Grundrechte‬ einzuschränken.

Der Front National konnte bei den letzten Wahlen so viele Wähler*innenstimmen für sich gewinnen, wie noch nie und der Rechtsruck geht weiter ungebremst durch das Land.

Mit Nuit Debout hat sich eine soziale Protestbewegung in Frankreich‬ formiert, die sich nicht mehr nur gegen Hollandes neoliberale ‪‎Arbeitsmarktreformen‬ richtet, sondern das gesamte kapitalistische und politische System infrage stellt.

Die Situation geflüchteter Menschen ist weiterhin prekär. Im Februar 2016 wurde eine selbsterrichtete Zeltstadt von Geflüchteten in Calais‬, in der zuletzt über 6000 Menschen lebten, unter einem massiven Polizeiaufgebot geräumt und zerstört.

Wir wollen zur Gedenkdemonstration‬ zum 3. ‪‎Todestag‬ von Clément Méric, der 2013 von Faschisten ermordet wurde, nach Paris‬ reisen und eine weitere Doku über die politischen Ereignisse in Frankreich drehen.

Zur Finanzierung des ‪‎Filmprojekts‬ und linker ‪‎Medienarbeit‬ in Berlin veranstalten wir eine Soli-Party im Lauschangriff. Kommt vorbei und tanzt mit uns zu 2 Drunk 2 Dance (Punk, Ska, 80er, 90er & Trash), den Turn Table Tölpelz (80er, 90er, Trash, Punk) und special guests…

Alle Infos unter:  http://antifa-nordost.org & leftreport.blogsport.eu/filmprojekt-2016

Videobericht „Organize“-Demo 30.04.2016 Berlin-Wedding


Am 30.04.2016 fand in Berlin-Wedding die antikapitalistische Demonstration „Organize – Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ statt. Es beteiligten sich über 5000 Menschen an dem Protest gegen steigende Mieten, Zwangsräumungen, rassistische Polizeikontrollen und weitere kapitalistische Missstände und forderten bezahlbaren Wohnraum für alle und eine menschenwürdige Unterbringung für Geflüchtete.

Der Demonstrationszug zog vom U-Bahnhof Osloer Straße vorbei an vielen stadtpolitisch wichtigen Punkten wie der Koloniestraße und dem neu bebauten Areal am Mauerpark bis zum U-Bahnhof Bernauer Straße.

Die Cops waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Demonstration verlief friedlich und es gab keine Festnahmen.

Weitere Infos:
haendewegvomwedding.blogsport.eu
koloniestrasse-mieterprotest.de

18. März: Antirepressions-Party in der KvU & im Mensch Meier

Dancing Solidarity

Antirepressions-Soli-Partys:
Fr, 18.03.2016 | ab 20:00 Uhr | KvU & Mensch Meier (Storkower Straße 119 & 121 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Rote Hilfe Berlin
Flyer: [Front] [Back]
Halber Eintritt im Mensch Meier mit KvU-Stempel

Rassistische und reaktionäre Kräfte sind in Deutschland seit Langem auf dem Vormarsch. Wer sich mit den Verhältnissen nicht abfindet, hat nicht mit staatlicher Gegenliebe zu rechnen. Die Kosten, mit denen Polizei und Justiz ihre Kritiker*innen überziehen, sind dabei erheblich. Darum feiern wir eine AntiRepressions-Party, deren Einnahmen an Antifaschist*innen gehen, die in verschiedenen Verfahren mit hohen Kosten zu rechnen haben. Deshalb kommt zu unserer Party und tanzt zu:

Konzert: 20:00 Uhr | KvU
Yok (Pocketpunk)
Konny (Rotzfreche Asphaltkultur)
The Incredible Herrengedeck (Chanson-Punk)
Die Roten Heringe (Arbeiter*innen-Lieder Chor)

Hip Hop-Floor: 00:00 Uhr | Mensch Meier
DJ Bela und Señor Zonk (Jump Around 90s)
–  KaiKani & Lenki Balboa

Trap de la Tourette

Trash-Floor: 00:00 Uhr | Mensch Meier
DJ Cordon Bleu
DJ Ali Mente
DJ Test Rock & DJ Schürze

Techno–Floor: 01:00 Uhr | Mensch Meier
Esta (Hngr)
Swinka (Rummel)
Mo (Audiomassive / Klangbiotop)

Rassistische Bürger*innenproteste auf den Straßen, die AFD auf dem Vormarsch in die Parlamente, Zwangsräumungen und Verhängung von Gefahrengebieten. Die Verhältnisse sind alles andere als menschenwürdig und scheinen auf absehbare Zeit auch nicht besser zu werden. Dass sich dennoch viele Menschen dem derzeitigen Rechtsruck entgegenstellen, gibt Anlass optimistisch zu bleiben.

Wer sich mit den Verhältnissen nicht abfindet, wer sich entscheidet in Widerspruch zu diesen zu treten, sollte nicht mit viel staatlicher Gegenliebe rechnen. Die Kosten, mit denen Polizei und Justiz ihre Kritiker*innen überziehen, sind dabei nicht unerheblich. Darum finden am 18. März zwei Solidaritätspartys statt. Im Club Mensch Meier geht es darum, Geld für Antifaschist*innen zu sammeln, die in verschiedenen Verfahren mit hohen Kosten zu rechnen haben. Direkt nebenan, in der K.V.U., gehen die Einnahmen zur Unterstützung von politischen Gefangenen an die Rote Hilfe. Die Rote Hilfe ist eine bundesweite linke Solidaritätsorganisation. Sie berät Betroffene von staatlicher Repression, vermittelt Anwält*innen und organisiert finanzielle Unterstützung.

18. März – Tag der politischen Gefangenen

Der 18. März erinnert an den Aufstand der Pariser Kommune vom 18. März bis zum 28. Mai des Jahres 1871, sowie an ihre Zerschlagung und die darauf folgende Repression. Mehr als 30.000 Menschen wurden im Zuge der “blutigen Maiwoche” ermordet und über 40.000 Menschen in französischen Gefängnissen inhaftiert. Der 18. März wird seitdem als Tag der Pariser Kommune bezeichnet. 1923 erklärte ihn die Internationale Rote Hilfe zum Internationalen Tag der Hilfe für die Politischen Gefangenen. Erst lange nach dem Ende des deutschen Faschismus wurde der 18. März in Deutschland im Jahre 1996, auf Initiative von Libertad und der Roten Hilfe, als Aktionstag wiederbelebt. Die Geschichte der Pariser Kommune bleibt somit nicht lediglich als Erinnerung an eine Niederlage im Gedächtnis der globalen Linken haften, sondern lebt als Geschichte eines basisdemokratischen Aufbruchs bis heute weiter.